Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart  Jg. 4 (2003), Heft 1


 

"Ich kann nur sagen, dieser Beruf des Schauspielers, den man heute ausübt, ist ein anderer Beruf, nicht meiner"

Gespräch mit Maria Becker

 

Wir haben uns immer sehr bemüht, die Dinge realistisch zu spielen

MF:   Frau Becker, Sie sind fraglos eine der ganz ganz großen Schauspielerinnen überhaupt. Beginnen wir doch unser Gespräch mit der Frage nach Ihrer Ausbildung - , sowie der, wann und wo Sie zu spielen begonnen haben?

Maria Becker:   Oh mein Gott, das wird aber dauern. Ich bin auf das Reinhardt-Seminar in Wien gegangen, das war meine Ausbildung, dann 1938 nach Zürich, an das Schauspielhaus. Dort blieb ich, bis der Krieg zu Ende war. Dann ging ich zunächst ans Burgtheater und später nach Berlin.

MF:   In Zürich war ja damals ein, wie man so sagt, legendäres Ensemble beisammen.

Maria Becker:   Ja, das war natürlich aus der Not geboren. Das waren alles Menschen, die aus politischen Gründen aus Deutschland weggegangen sind. Wir haben während des ganzen Krieges in Zürich Theater gespielt, und zwar sehr politisches Theater. Alle Stücke wurden so gespielt oder produziert, dass man einen Bezug zur damaligen Zeit haben konnte. Das galt auch für "Klassiker". So ist es einmal passiert, dass die Leute bei einer Tell-Aufführung alle aufgestanden sind und die Nationalhymne gesungen haben. Die deutsche Grenze, muss man wissen, ist ungefähr dreißig Kilometer von Zürich entfernt.

MF:   Die deutschen Schauspieler des Ensembles waren natürlich alle Regimegegner ...

Maria Becker:  ... auch die österreichischen, sowie Schweizer Schauspieler, die in Deutschland vor einer großen Karriere standen, das Land aber aus politischen Gründen verlassen haben.

MF:   In den fünfziger Jahren haben Sie an der "Penthesilea"-Aufnahme mitgewirkt, die nun in der Edition Mnemosyne wieder erschienen ist.

Maria Becker:   Diese Aufnahme wurde in Köln für den Rundfunk produziert. Die Penthesilea habe ich dann noch einmal auf einer Tournee gespielt, vorher aber bereits 1942 und erneut kurz nach dem Krieg in Zürich.

MF:   Sprechen wir von dieser Epoche der 50er und 60er Jahre - nicht mehr die unmittelbare, aber im Grunde doch noch die Nachkriegszeit. Handelte es sich nicht eigentlich, besonders wenn man von heute aus zurückblickt, um eine große Theaterzeit?

Maria Becker:   Die Leute gingen mehr ins Theater, und das Theater hat eine größere Rolle gespielt: man sprach darüber, setzte sich damit auseinander. Aber was ist eine große Theaterzeit? Wenn das Publikum kommt...

MF:   Aber auch, wenn auf eine Art und Weise gespielt wird, die ernsthaft ist, unter die Haut geht, die Menschen ergreift; und das war offenbar der Fall.

Maria Becker:   Das war der Fall. Das kann man ohne Abzug sagen.

MF:   Die Sprache, die damals auf dem Theater gesprochen wurde, klang anders, als die heutige. Im Booklet der "Penthesilea"-Aufnahme ist die Rede vom "hohen Ton", der damals noch beherrscht wurde.

Maria Becker:   Wir haben uns immer sehr bemüht, die Dinge realistisch zu spielen - nicht gegen den Vers, aber auch kein Vers-Geklingel zu sprechen. Das Wort "Ton" stört mich ein bischen. Wir wollten den Text dem Sinn nach beleben - und nicht "tönen".

 

Es ging uns darum, den Sinn der Stücke herauszuarbeiten

MF:   Ihnen, und Ihren Kolleginnen und Kollegen, stand damals also offensichtlich eine Spiel-Art zur Verfügung, die mit der unmittelbaren deutschen Vergangenheit und ihrem falschen Pathos gar nichts zu tun hatte.

Maria Becker:   Selbstverständlich nicht. Ich möchte aber noch einmal mit Nachdruck sagen, dass man sich sehr bemüht hat, den Sinn der Stücke herauszuarbeiten.

MF:   Es scheint mir wichtig, dass sie das hervorheben. Wenn heute klassische Stücke aufgeführt werden, ist es um ihren Sinn nicht immer sehr gut bestellt.

Maria Becker:   Nein, im Gegenteil. Man bemüht sich ja, speziell bei den Klassikern - wobei ich gar nicht verstehe, dass man sie bei der heutigen Auffassung überhaupt noch spielt, da man diese Stücke mit den gesellschaftlichen Problemen ihrer Zeit, die sie darstellen, nicht mehr geben will; in Zürich wurde vor kurzem "Clavigo" aufgeführt, und die Marie wurde von einem Mann gespielt, der Clavigo von einer Frau - mit einem Wort, man bemüht sich doch, Dinge zu machen, die mit den Stücken eigentlich, in dem, was sie darstellen, oder was sie sind, überhaupt nichts mehr zu tun haben.

" Maria Stuart", Titelrolle

MF:   Man kann also die 50er und 60er Jahre als große, jedenfalls wichtige Epoche des Theaters bezeichnen. Danach kam ein gewaltiger Knick.

Maria Becker:   In der neuen Ära wurden die Stücke häufig kaputtgemacht.

MF:   Sie waren auf der Bühne - wie haben Sie diese Zeit miterlebt?

Maria Becker:   Ich habe mit dieser Art von Regisseuren nichts zu tun gehabt. Die haben mich nicht angefasst. Ich habe diesen Umschwung als Zuschauerin erlebt, nämlich so, dass ich mich zum Teil im Theater unendlich gelangweilt habe.

MF:   Man spricht hier von "Regietheater" ...

Maria Becker:   Gegen das Regietheater als solches ist nichts einzuwenden, auch Max Reinhardt hat Regietheater gemacht. Aber gegen schlechte Regisseure ist etwas einzuwenden und gegen Verballhornung und Formalismus. Das ist meine ganz persönliche Meinung. Ich bin für Inhalt und nicht für Verpackung. Warum man damals mit diesen Dingen begann, kann ich nicht sagen - um alles neu, um es so zu machen, wie es noch nie war, um es möglichst an keine Tradition zu binden, um möglichst die Gesetze des Theaters, die es meiner Meinung nach nun einmal gibt, für null und nichtig zu erklären.

 

Die Gesetze des Theaters

MF:   Sie sprechen von "Gesetzen des Theaters"...

Maria Becker:   Die gibt es. Ich kann mich deswegen nicht damit anfreunden, wenn nun das Theater als Event benutzt wird. Das "épater les bourgeois" ist längst passé, niemand ist mehr epatiert. Der "Sinn" des Theaters ist meiner Ansicht nach erstens: zu unterhalten, zweitens: etwas mitzuteilen (wenn man so will eine Botschaft), nicht jedoch ein Kinderverwirrspiel aufzuführen, bzw. jeden Einfall, der einem durch den Kopf schießt, auf die Bühne zu stellen.

MF:   Es ist also auch Ihr Eindruck, dass die Regisseure heute überwiegend willkürlich mit den Stücken umgehen?

Maria Becker:   Das ist ja der ganze Witz des heutigen Theaters. Ich persönlich besuche keine Vorstellungen mehr.

MF:   Sie gehen nicht mehr ins Theater?

Maria Becker:   Nein, nein. Mich langweilt das so tödlich, dass ich es mir nicht mehr ansehe. Der Versuch, immer wieder eine neue Form zu finden, interessiert mich nicht. Ich halte das, um es einmal ganz deutlich auszudrücken, für bezahlten Dilettantismus.

Gräfin Orsini in Lessings "Emilia Galotti"

MF:   Sie bringen die Sache wirklich auf den Punkt. Würden Sie noch ergänzend etwas zur generellen Situation des Theaters heute hinzufügen?

Maria Becker:   Immer mehr Theater müssen schließen. Es wird ständig davon geredet, wie man die Bühnen noch finanzieren kann. Von einer Verbesserung des Theater spricht kein Mensch. Über die Probleme des Schauspiels wird immer nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten diskutiert. Man spricht über Subventionen, oder auch über die Arbeitszeit aus gewerkschaftlicher Sicht. Das Theater selbst ist nicht mehr von Interesse. Verstehen Sie mich nicht falsch: gegen eine Subventionierung ist nichts einzuwenden, wohl aber gegen eine falsche Verwendung der Mittel.

MF:   Glauben Sie, dass es Chancen gibt, dass das Theater sich heute wieder ernst nimmt?

Maria Becker:   Ernst nimmt es sich, es nimmt sich furchtbar ernst. Vor allen Dingen nimmt die Presse es furchtbar ernst und schreibt Hymnen über alles, was gemacht wird. Hingegen hat ein Kritiker der FAZ die nun wieder veröffentlichte Aufnahme der "Penthesilea", von der wir gesprochen haben, total verrissen.

MF:   Auf diesen Verriss gibt es eine Entgegnung des Leiters der Edition Mnemosyne, Wolfgang Matthias Schwiedrzik, die auf der Homepage des Verlages zu lesen ist: www.editionmnemosyne.de (wir werden übrigens auch ein Gespräch mit Herrn Schwiedrzik, dem Mitbegründer der Berliner Schaubühne, in unserem Schwerpunkt veröffentlichen). - Natürlich ist diese Aufnahme fünfzig Jahre alt. Niemand würde fordern, heute wieder genauso wie damals zu spielen. Aber solch einen Ernst und solch eine Eindringlichkeit würde man sich wieder wünschen.

 

All das aber hat mit der Würde dieses Berufes herzlich wenig zu tun

Maria Becker:   Heute hingegen ist der Schauspieler in seinem Handwerk und in seiner Arbeit gar nicht mehr gefragt. Er ist jetzt nur noch eine Art Marionette von Ideen und muss wirklich gut gymnastisch und tänzerisch ausgebildet sein, damit er alles das, was man von ihm verlangt, machen kann. Er muss eine gewisse Schamlosigkeit haben, weil er sich ausziehen und auf der Bühne kopulieren und Fäkalien von sich geben muss. All das aber hat mit diesem Beruf, mit der Würde und Ausübung dieses Berufes, herzlich wenig zu tun.

MF:   Wie überraschend - und wichtig -, dass Sie von der Würde dieses Berufes sprechen ...

Maria Becker:   Ich meine damit wahrhaftig nichts Gestelztes. Oskar Werner hat immer gesagt: "mein Theater ist tot". Ich kann nur sagen, dieser Beruf des Schauspielers, den man heute ausübt, ist ein anderer Beruf, nicht meiner.

MF:   Wenn ich Sie richtig verstehe, dann hat man, von der Regie-Wende an bis heute, unglaubliche Talente, natürlich Ihres, aber auch dasjenige von Kolleginnen und Kollegen, einfach brachliegen lassen.

Der Glaube in Hofmannsthals "Jedermann"

Maria Becker:   Ja, die interessierten nicht mehr. Diese, die heutige, Art, Theater zu spielen, verlangt im Grunde nichts mehr, außer der Fähigkeit, einen Überschlag machen zu können. Das Publikum verweigert sich. Die Leute gehen nicht mehr ins Theater. Hier in Zürich zum Beispiel hat Herr Marthaler nun wieder einige Millionen für seine Arbeit bekommen, aber die Leute gehen einfach nicht mehr hinein, sie wollen es nicht sehen. Junge Leute, die keinen anderen Maßstab mehr haben, gehen vielleicht noch hin - und Herr Marthaler ist eine Kultfigur im deutschen Theater.

Es gibt noch einen anderen Grund, weswegen ich nicht mehr ins Theater gehe: weil ich selten ohne Anstrengung verstehe, was gesprochen wird. Ich habe sehr gute Ohren, daran liegt es nun wirklich nicht. Die Sprache ist jedoch nicht mehr Mittel zum Ausdruck. Der Text wird auf schreckliche Weise heruntergeredet.

MF:   Manche Kollegen, mit denen Sie früher gemeinsam gespielt haben, wie etwa Will Quadflieg, haben versucht, sich an diese neue Situation anzupassen. Sie haben das für sich gewissermaßen abgelehnt?

 

Schließlich ist man doch auch jeden Abend ein anderer Mensch

Maria Becker:   Ich bin gar nicht in die Lage kommen, mich zu entscheiden. Von den modernen Regisseuren, die heute große Namen haben, hat noch keiner den Versuch gemacht, mit mir zu arbeiten. Ich sage das nicht mit einer Träne im Knopfloch. Ich stelle das fest. Natürlich spiele ich immer noch Theater - aber nicht an Staatstheatern. Ich war sehr viel auf Tourneen und habe zum Beispiel die Uraufführung von einem Stück von Esther Vilar gespielt: "Die Antrittsrede der amerikanischen Päpstin", oder auch mit August Everding in München von Rolf Hochhuth "Effis Nacht", ein Einpersonenstück (die letzte Inszenierung Everdings, eine hochinteressante Aufführung). Ab Oktober werde ich wieder auf Tournee sein, mit einem neuen Stück von Esther Vilar: "Lady Astors Reisen". Es geht darum, dass Bernhard Shaw und Lady Astor in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts Stalin besucht haben. Das Stück ist sehr politisch und kritisch.

MF:   Wo in Deutschland werden Sie das Stück spielen?

Maria Becker:   Vorläufig sind 60 Aufführungen geplant - wir werden an alle möglichen Orte reisen.

MF:   Kommen wir zum Schluss doch noch einmal auf die "Penthesilea" Kleists zurück. Wie hat man sich damals einer solchen Rolle genähert, überwog die Anleitung, die der Regisseur gab, oder kam die eigene Inspiration des Schauspielers gleichberechtigt hinzu?

Maria Becker:   Es gibt keinen wirklichen Schauspieler, der sich nur vom Regisseur anleiten lässt. Ich habe mich mit der Rolle auseinandergesetzt, und selbstverständlich ist dann ein guter Regisseur im Stande, neue Perspektiven zu eröffnen und einem zu helfen. Kleist verwendet eine äußerst schwierige Sprache, die zu meistern ist. Ich habe die "Penthesilea" das erste Mal unter Kurt Horwitz gespielt (wie bereits erwähnt 1942 in Zürich).

MF:   Behält man die einmal erarbeitete Rolle in den Grundzügen bei?

Maria Becker:   Nein, natürlich spielt man eine Rolle immer anders. Man ist ja jeden Abend anders, es ist doch nie dasselbe: zwar immer dasgleiche, aber nie dasselbe. Schließlich ist man doch auch jeden Abend ein anderer Mensch.

MF:   Frau Becker, Sie haben dieser Tage Geburtstag gefeiert, wozu wir Ihnen noch einmal herzlich gratulieren möchten. Wir wünschen Ihnen weiterhin Gesundheit und Kraft für noch viele Auftritte und viel Erfolg für die im Herbst beginnende Tournee.

 

Curriculum Vitae

Maria Becker wurde am 28. Januar 1920 in Berlin als Tochter der Schauspieler Maria Fein und Theodor Becker geboren. Ihr Grossvater, Otto Fein war Journalist in Wien und Feuilletonredakteur der "Neuen Freien Presse". Franz Fein, ihr Onkel, war Schriftsteller und Übersetzer. Der Name ihrer Mutter, der berühmten Schauspielerin Maria Fein, war mit der grossen Zeit Max Reinhardts verbunden.

1936 verliess Maria Becker mit ihrer Mutter Berlin, um am Reinhardtseminar in Wien zu studieren. 1938 erhielt sie als Achtzehnjährige ein Engagement am Züricher Schauspielhaus, an dem sie mit Unterbrechung bis 1965 tätig war. In Zürich - damals die einzige deutschsprachige Bühne, welche die Tradition der freien Kunst aufrechterhielt, nachdem in Nazideutschland die Bühnen 1943 geschlossen wurden - erlebte Maria Becker eine glanzvolle Karriere. Von der Penthesilea bis zur modernen Komödie, von Sophokles, Hebbel, Kleist, Goethe, Schiller, Shakespeare, Ibsen, Hauptmann, Strindberg, Wilder, Brecht, Williams, Giraudoux, 0'Neill, Dürrenmatt bis Bernanos und Cocteau spielte Maria Becker alle denkbaren klassischen und modernen Rollen. Gastspiele führten sie unter anderem ans Burgtheater in Wien, an das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, zu den Salzburger Festspielen, den Berlinern Festwochen und nach München. In England wurde sie mehrfach zu Gastspielen an die BBC geholt.

Eine kleine Auswahl ihrer wichtigsten Bühnenrollen: Maria Becker spielte unter anderem die Uraufführungen von Jean-Paul Sartre "Die Fliegen" und von Eduard Albees Wer hat Angst vor Virginia Woolf ?". In der "Gute Mensch von Sezuan" von Brecht " und "Der Blinde" von Dürrenmatt, "Die Präsidentin" in Bernhards, "Der Präsident", die Sarah Bernhardt in Murrells "Memoiren". Unter der Regie von Leopold Lindtberg spielte sie 1984 in Zürich die Uraufführung "Die Antrittsrede der amerikanischen Päpstin" von Esther Vilar und als erste Frau den "Mephisto" in Goethes Faust am Residenz-Theater in München.

Im Fernsehen war Maria Becker öfters zu sehen in den Serien "Derrick" und "Der Alte".

1956 gründete Maria Becker mit Robert Freitag, mit dem sie verheiratet war, und Will Quadflieg ein eigenes Tournee-Theater: Die Schauspieltruppe-Zürich. Mit der Schauspieltruppe-Zürich wurde Maria Becker weit über den deutschsprachigen Raum hinaus bekannt; sie machte Gastspiele in den USA, Kanada, Belgien und den Niederlanden. In dieser Zeit beginnt auch ihre Arbeit als Regisseurin. Am Stadttheater St. Gallen inszenierte sie Lorcas "Bernarda Albas Haus" und 1982 in Heilbronn die deutsche Erstaufführung von Bernsteins Musical "Candide". Im Juni 2002 inszenierte sie in Zürich eine Freilichtaufführung des "Jedermann" von Hofmannsthal im Rieterpark mit ihrem Sohn Benedict Freitag in der Titelrolle.

Auszeichnungen:

Preis des Verbandes der deutschen Kritiker
Hans Reinhardt-Ring der Schweiz. Gesellschaft für Theaterkultur
Bundesverdienstkreuz
Luise-Dumont-Goldtopas
Mitgliedschaft: Akademie der Künste, Berlin

 

Das Gespräch führte Max Lorenzen

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