Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart  Jg. 7 (2006), Heft 1


 

Mein Buch des Monats: Januar 2006

Peter Becher „Adalbert Stifter. Sehnsucht nach Harmonie. Eine Biographie“, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2005, 253 S., ISBN 3-7917-1950-6, 24,90 €

„Es ist nicht richtig, daß Stifter eine leidenschaftslose Natur gewesen ist: es ist nicht richtig, daß Stifter von Anfang an sich als Fanatiker der Ruhe eingeführt habe, es ist nicht richtig, daß er auf die Darstellung seelischer Vorgänge verzichtet habe, es ist nicht richtig, daß er die Natur nicht zu beseelen verstehe, ja es ist nicht einmal richtig, daß er nur das Kleine und Kleinliche zur Darstellung gebracht hat.“(229) So steht es in der Einleitung zum ersten Band der kritischen Gesamtausgabe, die der Prager Germanist August Sauer zu Stifters 100. Geburtstag herauszugeben begann und mit der er einen „förmlichen Rattenkönig von weitverbreiteten Legenden“ zerstören wollte. Damals schien Stifter fast vergessen. Aber auch heute, wiederum 100 Jahre danach, sind ähnliche Fehldeutungen zu bekämpfen. Das nun unternimmt Peter Becher mit seiner Stifter-Biographie, die sich an einen breiten Leserkreis richtet, und in der er das immer wieder von Krisen erschütterte Leben des Dichters nachzeichnet.

Der Autor beginnt mit einer „Annäherung“ an Stifters heimatlichen Umkreis im Böhmerwald, wo 1877 auf dem Plöckenstein der Obelisk zu seinem Andenken eingeweiht wurde, und geht dann auf „Die frühen Jahre – Oberplan 1805-1818“ ein. Der Geburtsort Stifters gehörte damals ins Königreich Böhmen, Kronland des österreichischen Kaisers – heute ist er ein Ort in Tschechien, wo Stifters Geburtshaus – nach einem Brand im Jahr 1934 wieder aufgebaut – als Museum dient. Becher charakterisiert die Lebensverhältnisse der Familie, in der der Knabe glücklich aufwuchs, bis dann 1817 eine erste Katastrophe  eintrat, die alles veränderte. Auf einer seiner Handelsreisen verunglückte der Vater, der als Leinweber, Flachs- und Garnhändler tätig war. Man fand ihn tot unter dem umgestürzten Wagen. Stifter war damals gerade zwölf Jahre alt. Die Mutter blieb mit fünf kleinen Kindern zurück, die Existenz der Familie war bedroht – für Stifter schien eine Zukunft als Kleinbauer vorgezeichnet. Nur dem Eingreifen seines Großvaters war zu verdanken, dass er seiner Begabung entsprechend gefördert wurde. Dieser nahm ihn mit nach Kremsmünster ins Benediktinerstift, wo  er von einem klugen Pädagogen nicht nach Erlerntem, sondern der Wahrnehmung seiner Umgebung geprüft wurde und diesen davon überzeugte, „dass der Knabe mit seiner wachen Aufmerksamkeit und seinem guten Gedächtnis alle Voraussetzungen für den Besuch einer höheren Schule besaß. Er nahm ihn für den kommenden Herbst in das Gymnasium des Benediktinerstifts auf.“(42)

Es waren gute Jahre für Stifter, die er als Schüler bei den Benediktinern in Kremsmünster von 1818 bis 1826 verbrachte. Er lernte eine neue Lebenswelt kennen, himmelweit von der gewohnten Umgebung entfernt. Der Autor führt in den Lehrplan des Gymnasiums ein, dessen hohen Ansprüchen der ‚Neue’ schon bald genügte – er schloss bereits das erste Schuljahr als Bester von 34 Mitschülern ab und konnte schon im folgenden durch Nachhilfestunden seine Mutter von den Unterhaltssorgen entlasten, was sein Selbstbewusstsein gestärkt haben mag. Nur dass er 1825 an den ‚echten Blattern’ erkrankte und fortan von Narben entstellt war, muss ihn schwer getroffen haben. Rosegger beschrieb ihn: „Lebhaft steht vor mir seine mittelgroße gedrungene Gestalt mit schlichtem dunklem Haar, mit Blatternarben besäetem Gesicht, seinen seelenvollen Augen…“.(50) Sein Abschlusszeugnis erhielt er als zweitbester von 20 Schülern, in den Schulakten ist vermerkt: „Begiebt sich zu den juristischen Studien“ nach Wien.

Damals hatte Stifter schon zu schreiben und zu malen begonnen, neben Gedichten entstanden seit 1823 Tuschezeichnungen, Aquarelle, Ölbilder und Radierungen; von späteren Bildern  stellt die „Kleine Stiftergalerie“ des Bandes  farbige Abbildungen vor, die beweisen, dass er auch als bildender Künstler hätte erfolgreich sein können. Eine Mondlandschaft von 1845, die für unvollendet gilt, erinnert von fern an Bilder Turners. Stifter betrieb seine künstlerischen Arbeiten auch neben dem Studium weiter, das er zunächst mit guten Prüfungsergebnissen absolvierte. Er hatte schon in Kremsmünster Freunde gewonnen, mit denen er verbunden blieb. Sie kamen aus seiner Heimat, dem Städtchen Friedberg, wo er mit ihnen die Ferien verbrachte. In Wien wurde er als Hauslehrer empfohlen und gewann Zutritt zu wichtigen Familien der Residenz – aus seinen Privatschülern bildete sich ein weiterer Freundeskreis. In diese Zeit fällt seine erste Liebe zur Schwester eines der Friedberger Gefährten: zu Fanny Greipl. Es haben sich nur sieben Briefe Stifters an sie erhalten, dazu die ihres Bruders, der beim wohlhabenden Vater ein gutes Wort für Stifter einlegte – aber mit dessen Zukunftsaussichten stand es nicht gut, hatte er es doch versäumt, nach zunächst durchaus erfolgreichem Studium seine letzte juristische Prüfung abzulegen – er war einfach nicht erschienen – und auch andere Möglichkeiten, die er gehabt hätte, nahm er nicht wahr. „Ein junger Mann  aus einfachen Verhältnissen, der sich durch hervorragende Noten auszeichnete, ließ sich mit bestem Gewissen fördern. Ein Student, der aus eigener Schuld Prüfungen versäumte und sich immer stärker dem Malen und Dichten zuwandte, war dagegen ein unsicherer Kandidat, dessen Förderung wenig Erfolg versprach.“(84) Obendrein gab es in Wien eine zweite Beziehung, zu Amalie Mohaupt, der er sogar ein Eheversprechen gab.  Das Jahr 1835 wurde zu einem neuen Krisenjahr für Stifter, in dem er schließlich nicht einmal mehr seine Wohnung bezahlen konnte.

Stifter kam schließlich am 20. Mai 1837 als „Candidat des Lehramtes für Mathematik und Physik“ beim Magistrat der Stadt Wien um die Genehmigung zur Eheschließung ein und heiratete am 15. November. Der Briefwechsel zwischen ihm und seiner Frau ist erhalten und zeigt Amalie Stifter als eine praktisch denkende Frau, die ihrem Mann herzlich zugetan ist, während er gefühlsbetont „von übermäßigen Klagen in überschwängliche Liebeserklärungen verfiel“. (94) In diesen Jahren des Übergangs bereiten sich Stifters erste Erfolge vor. Es beginnt mit der Ausstellung von fünf Gemälden in der Wiener Akademie 1839 und setzt sich fort mit dem Erscheinen seiner ersten Erzählung „Der Condor“ im April 1840, der im selben Jahr „Das Heidedorf“ und  die „Feldblumen“ folgen.

Von nun an unterbricht der Autor mehrfach die Darstellung von Stifters Lebensweg und widmet sich einzelnen Werken, die er nicht nur vorstellt, sondern auch deutet. Das sind zuerst die genannten ersten Erzählungen und die immer wieder aufgenommene Novelle „Aus der Mappe meines Urgroßvaters“ (108-129), danach dann „Weitere Erzählungen“: „Abdias“ und „Brigitta“, dazu  „Wien und die Wiener in Bildern“. (134-151). Im letzten Teil behandelt Becher „Die großen Romane“: „Der Nachsommer“ und  „Witiko“, wobei er auch die Geschichte ihrer Rezeption berücksichtigt. (195-215). Für Leser, deren Stifterlektüre schon länger zurückliegt, ist dies ein willkommener Anlass, sich wieder einzufinden in seine Welt  mit den untergründigen Spannungen und den Konflikten hinter dem scheinbar heilen, harmonischen Kosmos. Deutlich wird, in welchem Maße Stifter sein Werk den dunklen Strömungen in seinem Wesen abgerungen hat.

Dabei brachten ihm die Jahre 1840 bis 1848 nicht nur die großen, so lange ersehnten Erfolge als Maler und Erzähler, sondern auch den gesellschaftlichen Aufstieg in Wien  Er gewann eine begeisterte Leserschaft – vor allem aber die persönliche Bekanntschaft mit den Wiener Schriftstellern seiner Zeit, war kein Außenseiter mehr. So heißt es einmal „Es war auch Grillparzer da, und einer der heitersten Abende verfloß uns. Was mir Grillparzers sagte, machte mich sehr glücklich. Die Anerkennung eines solchen Mannes wiegt hundert der lobenden Artikel, welche in den Tagesblättern stehen mögen.“ (127) Besonders folgenreich war die Beziehung zu dem Verleger Gustav Heckenast in Budapest, in dem Stifter einen zuverlässigen Freund fand, der ihm auch in den später wachsenden Geldnöten nicht im Stich ließ. In einem Brief des Schriftstellers Hieronymus Lorm an seinen Freund, den böhmischen Dichter Moritz Hartmann, von 1845 gibt es eine äußerst plastische Beschreibung von Stifters Wohnung: „Er wohnt wie ein Poet und scheint auch wie ein solcher zu leben. Eine Dachstube, die keine andere Aussicht zulässt als den Himmel, an den Wänden Landschaften von ihm mit dem Pinsel statt mit der Feder, freilich nicht mit gleicher Vortrefflichkeit gewählt, kein Spiegel, kein Sopha, kein Schmuck, keine Bequemlichkeit, im ganzen Zimmer nichts als ein Tisch und zwei Strohsessel, so wohnt er und schreibt er, und wenn er müde ist, so wartet seiner im Nebenzimmer eine junge hübsche Frau, die er sehr liebt, obwohl sie eher spießbürgerlich als poesieempfänglich scheint.“(131) Es gehört zu den Vorzügen dieser Biographie, dass der Verfasser viele Zeitgenossen Stifters zu Wort kommen lässt.

Das Revolutionsjahr 1848 ist auch für Stifter ein Schicksalsjahr: zuerst begeistert von den Bestrebungen der liberalen Opposition, erlebt er die Ausbrüche von Gewalt auf beiden Seiten  ernüchternd – zieht aber für sich am Ende des Jahres eine lebensverändernde Konsequenz: „Die Unterdrückung des  alten Systems zu überwinden und zugleich Gewalt und Verrohung der Revolutionäre zu vermeiden, das war das politische Anliegen, das sich für Stifter  aus den Erfahrungen des Revolutionsjahres herauskristallisierte und für das er ein einziges Mittel und eine einzige Macht wusste: Bildung.“ (158)  Er arbeitete einen eigenen Plan für die Volksschulen aus und bewarb sich um eine Stellung im Bildungswesen.

„In Amt und Würden – Linz 1848-1855“  ist das sechste Kapitel überschrieben, endlich, möchte man sagen, Stifter war 43 Jahre alt, als er Hauptschriftleiter der „Linzer Zeitung“ wurde. Da er in den folgenden Jahren besonders gründlich Bildungsfragen erörterte, lag es nahe, ihn zum Schulrat zu machen, was dann am 5. Juni 1850 auch geschah: er wurde zunächst „Inspektor der Volksschulen“ im „Kronland Österreich ob der Enns“ und erhielt ein Jahresgehalt von 1500 Gulden – angesichts der Schulden, die er nach dem Ende seiner Tätigkeit als Privatlehrer aufgehäuft hatte, wenigstens eine Beruhigung. Der Verfasser schildert eingehend den Umfang der Aufgaben, denen sich Stifter nicht nur von Amts wegen, sondern auch ehrenamtlich, z.B. in der Denkmalpflege, gegenüber sah. Nicht nur die Besuche in den Schulen, die Planung und der Neubau von nicht weniger als 133 Schulhäusern und der Entwurf der Organisation einer vollständigen Realschule zu Linz für Oberösterreich gehörten dazu, sondern auch die Zusammenstellung eines ‚Lesebuchs zur Förderung humaner Bildung’, das ihm besonders am Herzen lag.

Zum Malen und Dichten blieb wenig Zeit, dennoch erschienen im Jahr 1853 die Erzählungen, die Stifter unter dem Namen „Bunte Steine“ sammelte. In der Vorrede entwickelte er das ‚sanfte Gesetz’, das im Laufe der Zeit zu dem Missverständnis führte, er habe nur das Kleine darstellen wollen.  Wieder fanden die Geschichten breite Zustimmung, wenn sie auch nicht ganz so begeistert aufgenommen wurden wie zuvor die „Studien“, seine erste Sammlung. Außergewöhnlich war jedoch die Wirkung, die seine Erzählung „Bergkristall“ erzielte. Die Illustrationen im Band waren von Ludwig Richter – so ganz einverstanden war der Schriftsteller nicht mit ihnen.

Diese Linzer Zeit brachte für Stifter nicht nur die Möglichkeit, in einem Bereich zu wirken, der ihm wichtig war, außerdem verlor er endlich den Ruf, ein Prüfungsversager zu sein; sie brachten aber auch Stress und Überanstrengung. Stifter begann wie zu einem Ausgleich unmäßig zu essen, zu trinken und zu rauchen – der Autor stellt zusammen, was da etwa im Jahr verzehrt wurde. (190) Die Schlussfolgerung: „Je stärker ihn seine beruflichen Anforderungen und Enttäuschungen  ‚stressten’, umso mehr tröstete sich Stifter mit Genussmitteln verschiedener Art. Was die Überanstrengung mildern und ausgleichen sollte, war jedoch der Beginn einer Krankheit, die seinen Körper mit tödlicher Konsequenz zerstörte….“ (191) Was die Enttäuschungen betrifft: in Wien änderte sich das politische Klima, Stifter schien zu liberal, ihm wurde zuerst die Aufsicht über die Realschule in Linz entzogen, dann verloren die Schulräte ihre Selbständigkeit, das mit so viel Sorgfalt und Liebe zusammengestellte Lesebuch wurde abgelehnt. Aus einer ursprünglich mit Elan begonnenen Tätigkeit wurde tägliche Fron.

Umso erstaunlicher ist es, dass Stifter 1857 die drei Bände seines Romans „Der Nachsommer“ vorlegen konnte. Aber entgegen seinen Hoffnungen wurde er von der Kritik ausgesprochen zurückhaltend, sogar ablehnend  aufgenommen. Die ‚Wiener Zeitung’ schrieb im Dezember des Jahres: „Es wird nichts erzählt, es wird nur gesprochen und besprochen. Von mehr als 1300 Seiten sind es  zwei, buchstäblich zwei bis drei Seiten auf welchen das Klopfen eines  menschlichen Herzens zu vernehmen ist.“ (205)

Auch im Familienkreis blieb Kummer nicht aus. Die Ehe war kinderlos, Stifters nahmen früh eine ihrer Nichten als Ziehtochter zu sich, später auch eine zweite – aber das endete unglücklich, Juliane nahm sich 1859 das Leben, Josefine erkrankte an Tuberkulose und starb im selben Jahr. Einen Lichtblick hatte zwei Jahre zuvor eine Reise nach Triest gebracht, wo Stifter zum ersten Mal das Meer sah: „Ich hatte nicht geahnt, dass das Meer so lieblich sein könne. Jeden Tag jede Stunde war es anders und immer herrlich. In Farben wie lichter Smaragd wie leuchtender Azur wie tiefes Aquamarin ja wie ein Panzer aus lauter Silberschuppen spielte es vor mir, je nachdem die Sonne es streifte, eine mit Wolken gestikte oder ganz reine Kuppel über ihm stand, je nachdem der Himmel am Morgen in tiefer Bläue ruhte oder am Nachmittage in fast weißer Hize glühte.“ (193) Sein Traum, sich einen längeren Aufenthalt in Italien zu gönnen, blieb unerfüllt.

Nach langen Krankheitsjahren wird Stifter schließlich 1865 pensioniert, er ist erst 60 Jahre alt, aber schwer leidend. Schon 1860 hatte er Heckenast seine Verfassung geschildert: „oft tiefe Niedergeschlagenheit, gänzliche Muthlosigkeit, Verzweifeln am Genesen, Unruhe, daß man an keinem Platze bleiben kann, gegenstandslose Angst, Gemüthsschwäche bis zum lauten Weinen, Gereiztheit, ein Sandkorn bringt die größte Aufregung oder plötzlichen Zorn oder ungemeine Betrübniß.“ (221)  Es ist eine ungeheure Leistung, dass Stifter dennoch seinen zweiten großen Roman „Witiko“ abschließen kann, der 1867 in drei Bänden erscheint.

Im Januar 1868 dann findet man Stifter, der sich mit dem Rasiermesser eine tiefe Wunde am Hals zugefügt hat – die Blutung kann gestillt werden, aber nach zwei weiteren Leidenstagen stirbt er. Als Todesursache gilt „Zehrfieber in Folge Leberatrophie“. Die Totenmaske zeigt das schmal gewordene, vom Leid gezeichnete Gesicht – der Verfasser hat es am Anfang seiner Biographie dem Bildnis Stifters von 1847 gegenübergestellt: „Im Spannungsfeld zweier Porträts“.

In einem letzten Kapitel: „Vom Werden eines Klassikers“ zeichnet Becher die Rezeptionsgeschichte in „Vergessen und Erinnern“ nach und zitiert die unterschiedlichsten Einschätzungen. Rilke z.B. schrieb an August Sauer, der auch sein Lehrer war, Stifter sei „eine der wenigen künstlerischen Erscheinungen, die uns dafür entgelten und darüber trösten, dass es Österreich … zu einer ihm eigenen Sprache nicht hat bringen dürfen.“ (238)  Die im Stifter-Jahr 2005 erschienene Biographie von Peter Becher macht Stifters Rang gerade dadurch sichtbar, dass sie die dunklen Seiten nicht ausspart und den Leser ermutigt, diesem Dunklen in Stifters nur scheinbar so harmonischen Werken nachzuspüren.

Renate Scharffenberg

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